REGENWALD und VULKANE COSTA RICA
Reiseverlauf

Tag 1
Ankunft und Vulkan Irazu
Nach Ankunft am Flughafen fahren wir auf der Panamerican nach Cartago, der ehemaligen Hauptstadt Costa Ricas. Sie sehen Kaffeeplantagen und ab Cartago Gemüseanbau, der an den Flanken des Irazú betrieben wird. Über 2.000 m beginnt dann der Kartoffelanbau.
Auf 3000 m erreichen wir die Paramovegetation mit den riesigen Blättern der Gunnera oder auch ?Der Regenschirm des armen Mannes? genannt. Man sieht schon die Vulkanasche des Irazú´s, dem höchsten und grössten Vulkan des Landes mit 3.432 m über dem Meeresspiegel. Anschliessend besuchen wir die Basilika in Cartago und dann weiter in unser Stadthotel.
Tag 2
Vulkan Poas und Wasserfallgarten
Heute fahren wir vorbei an Kaffeeplantagen, landestypischen Obst- und Gemüsefarmen zum Vulkan Poás (2.704m) mit seiner malerischen Lagune Lago Botos. Bei einer Wanderung zum Kraterrand und zur Lagune selbst erleben Sie den faszinierenden Kontrast zwischen üppiger, tropischer Gebirgsvegetation und bizarrer Vulkanlandschaft
Im Projekt ?Wasserfallgarten? beobachten wir in einem der grössten Schmetterlingsgärten der Welt das Leben der Schmetterlinge, gleich nebenan schwirren bunte Kolibris und anschliessend tauchen wir in die faszinierende Welt der Schlangen-und Frösche ein. Über den Orchideengarten wandern wir zum Abschluss zu den 5 Wasserfällen der Anlage.
Tag 3
Weiterfahrt zum höchsten Pass Costa Ricas dem Cerro de la Muerte auf 3.400 m und Einfahrt in das bezaubernde Hochtal San Gerardo de Dota.
Tag 4
Cerro de la Muerte
Unterhalb des Cerro de la Muerte (Gipfel des Todes 3.500 m) liegt eingerahmt vom Bergregenwald San Gerardo de Dota. In diesem Hochtal mit einer Höhe von 2.200 m ist der Sagenvogel der Mayas, der Quetzal beheimatet. Die Vegetation besteht tropischem Gebirgswald. Immergrüner Eichenwald mit Bromelien, Farnen, Orchideen und Moosen bedekt jeden Winkel dieses Gebietes. Man sieht wunderschöne Hochlandpflanzen, seltene Vogelarten und eine zauberhafte Blütenpracht. Ohne Zweifel einer der schönsten Plätze in Costa Rica. Vor dem Frühstück gehen wir auf Quetzalpirsch um den sehr seltenen und prächtigen Vogel zu beobachten. Nach dem Frühstück wandern wir durch den Bergregenwald mit seinen mächtigen Eichen und Baumfarnen.
Weiterfahrt nach Manuel Antonio.
Tag 5
Wanderung Nationalpark Manuel Antonio
Den heutigen Tag verbringen wir im Nationalpark Manuel Antonio, in dem über 100 Säugetierarten und 184 verschiedene Vogelarten leben. Außer seinen herrlichen Wanderwegen durch den üppigen, feuchttropischen Wald locken vor allem die wundervollen Strände des Parks. In einer Bucht, wo das türkisblaue, warme Meer ruhig ist und zum Baden einlädt, wollen wir ein Picknick unter Palmen machen und uns einfach nur mal ausrasten. Die frechen Kapuzineräffchen besuchen gerne die weißen Sandstrände und auch Brüllaffen, Leguane und Faultiere zählen zu den oft gesehenen Bewohnern des Parks.
Skyway und Nebelwaldreservat
Ein besonderes Erlebnis ist der Skywalk. Auf einem Hängebrückensystem laufen wir über und durch die Baumkronen. Phantastische hängende Gärten tun sich vor uns auf. Bei der Vielzahl der Pflanzen auf den Bäumen fällt es schwer zu unterscheiden, was ist Baum und was sind die Aufsitzerpflanzen. Die Urwaldbäume sind über und über wie von einem Teppich mit Orchideen, Bromelien, Mossen und Flechten überzogen. Kolibris schwirren um rote Blüten, 30 Arten sind in dieser Gegend heimisch. Riesige Baumfarne breiten ihre fiedrigen Blätter aus. Lianen und Aaronstaggewächse krümmen sich gewaltig auf dem Weg zum oben ans Licht.
Anschliessend wander wir im Nebelwaldreservat. Santa Elena. Beheimat sind hier alle in Costa Rica vorkommenden Wildkatzen, 400 Vogelarten, Wasch- und Nasenbären, Agoutis, Affen und vieles mehr. Im ständig feuchten Bergregenwald wächst einfach alles.
Die Lage auf 1.500 m Höhe, genau auf der kontinentalen Wasserscheide, bietet einen spektakuläre Aussicht auf den Golf von Nicoya. Von der Hotelterasse geniessen wir den wunderbaren Ausblick beim Sonneruntergang auf das Meer und beim Funkeln der Leuchtkäfer lassen wir nocheinmal den erlebnisreichen Tag an sich vorüberziehen.
Tag 6
Fahrt zum Vulkan Arenal
Über die Küstenstrasse Süd beginnen wir unsereheutige Fahrt zum Vulkan Arenal. Am Rio Tarcoles leben die grössten wildlebenden Krokodile der Erde. Von der Brücke beobachten wir die 200 Millionen alte Reptilienspezie. Die letzte Stunden führen uns hoch in die Berge nach San Ramon und weiter zum Vulkan Arenal. Hauptattraktion des Parks ist der 1.633 m hohe Vulkan Arenal. Lange Zeit galt dieser als erloschen bis er im Jahre 1968 plötzlich ausbrach und eine ganze Siedlung vernichtete. Nach einer Ruheperiode ist der Vulkan seit 1981 wieder ständig aktiv. Auf gut angelegten Pfaden kann man entlang seines Fußes zu einer der erkalteten Lavazungen wandern. In der direkten Umgebung des Vulkanes ist kaum Vegetation vorhanden, der 4000 ha große Park schützt aber Primärwaldreste der Cordillera Tilarán die kaum zugänglich sind. Am Nachmittag kommen wir in unserem Hotel in der Nähe des Vulkans Arenal und er Kleinstadt La Fortuna an. Die kleine Stadt La Fortuna hat sich im Laufe der vergangenen Jahre in eines touristischen Hauptzentren des Landes gewandelt. Im Zentrum finden sich Ladengeschäfte aller Art, Banken, Restaurants mit Einheimischer und internationaler Speisekarte sowie eine Anzahl lokaler Tourbüros die Ausflüge in die Umgebung anbieten.
Tag 7
Bootsfahrt im Reservat Caño Negro
Der Nationalpark Caño Negro ist einer bedeutensten Feuchtgebiete Mittelamerikas und dient als Zwischenstation für viele Zugvögel. Die große Artenvielfalt umfaßt 5 verschiedene Vegationszonen u. a. mit Königspalmen und riesigen Kapokbäumen. Bei einer Bootsfahrt erleben wir hautnah verschiedene Affenarten, Faultiere, Flußschildkröten, Kaimane, sich sonnende Leguane und über 300 Vogelarten mit dem mächtigen Jaribu.
Tag 8
Transfer zur Laguna Lagarto Lodge
Abseits von jeglicher Zivilisation liegt die Laguna Lagarto Lodge. Nach der kleinen Landwirtschaftsstadt Pital geht es auf Schotterstrassen ca. 2 Stunden an Annanas- und Maniokplantagen zur Lodge.
Tag 9
Wanderung im Reservat der Lodge
Ab dem frühen Morgen können Sie die farbenprächtigste Vogelwelt aus der Nähe beobachten und fotografieren. 3 Tukanarten, Papageien, Montezumastirnvögel, rote und grüne Aras tummeln sich direct vor Ihren Augen. Sehr wahrscheinlich taucht beim Frühstück eine Weissrüsselbärenfamilie auf und resist Sie vom köstlichen Frühstück weg. Am Vormittag wandern wir durch den Regenwald. Dabei sehen wir Pfeilgiftfrösche, Schlangen, Affen und mit Sicherheit die Kugelameise. Am Nachmittag ist Freizeit mit der Möglichkeit kostenfrei die Kanus zur Erkundung der verschiedenen zur Lodge gehörenden Lagunen.
Tag 10
Kakao und Schokoladen-Tour und Tirimbina Rainforest Center
Nach dem Frühstück verlassen wir die Lodge und machen uns auf den Weg in die Sarapiquigegend. Der Kakao-Baum stammt urpsprünglich aus Mittelamerika und hat eine umfangreiche und aussergewöhnliche Geschichte.Für die Azteken und Mayas war die Kakaopflanze eines der wichtigsten Güter und besaß sakralen Wert. Die Entdeckung und Eroberung der ?Neuen Welt? brachte die Schokolade schliesslich nach Europe und brachte diese zu ihrer heutigen, welweiten Beliebtheit. Die Schokoladentour beginnt an der Hängebrücke zum Tirimbina Reservat über den Sarapiqui Fluss und führt dann zu einer ehemaligen Kakao-Baum Plantage. Während des Rundgangs wird die naturhistorische und kulturelle Geschichte des Kakao erklärt. Anschliessend können Sie den Verarbeitungsprozess und die Entstehung von Schokolade aus nächster Nähe beobachten und dürfen natürlich auch von der leckeren, organischen Regenwaldschokolade naschen.
Das Tirimbina Rainforest Center schützt grosse Flächen von prämontanem Regenwald und ist Heimat für eine breite Vielfalt tropischer Flora und Fauna. Neben vielen anderen Waldbewohnern können dort Brüllaffen, Kapuziner- und Klammeraffen beobachtet werden. Rund 7 km angelegte und gut befestigte Pfade ermöglichen dem Besucher die Erkundung des Reservates.
Tag 11
Transfer zum Tortuguero Nationalpark
Durch die malerischen Provinz Heredia begleiten uns der Nationalpark Braulio Carillo, einem ein fast undurchdringlichen Urwaldgebiet. Kurz nach einbiegen auf die Hauptstrasse in die Karibik werden Sie zu einem typischem Frühstück eingeladen. Die noch ausstehende Fahrt verschafft Ihnen einen umfassenden Einblick in die karibische Landwirtschaft. Rinderzucht, Erdfruchtanbau, Ananas und kurz vor Ankunft an den Booststeg durchqueren Sie eine Bananenplantage. Geniessen Sie auf dem Boot das langsame Eintauchen in die Welt des tropischen Urwaldes.
Am Nachmittag wird noch ein geführter Spaziergang durch das Dorf Tortuguero angeboten und ein Besuch des Schildkrötenmuseums der Archi Carr Stiftung.
Tag 12
Tortuguero Nationalpark
Mit dem Boot im Morgengrauen durch den Regenwald gleiten. Das Leben erwacht. Kapuzineräffchen turnen durch die Bäume, Tukane flattern mit ihren grossen Schnäbeln von einem Flussufer zum Anderen. Versteckt im Flussdickicht lauern verschiedene Reiherarten, ruhig stehend, auf ihre erste Beute. Urwaldriesen bis zu 60 m stehen am Kanalufer mit kreischenden Papageien in ihren mächtigen Baumkronen. Unbeweglich, auf einem in den Kanal ragenden Zweig oder Ast geklammert, ein Reptil aus der Drachenzeit, der Basilisk.
Die Bootstour am Nachmittag führt sie wieder in das grüne Paradies von Tortuguero. Brüllaffen wandern gemächlich zu ihren Schlafplätzen zurück. Die rote Flusschildkröten nimmt, auf einem aus dem wasserragenden Baumstamm sitzend, ihr letztes Sonnenbad. Sie werden viele Vogelarten sehen, wie Kolibris, Zaunkönige, Rallen und Trogone.
San Jose und Goldmuseum
Wir fahren von Tortuguero weiter nach San José. Am Nachmittag steht der Besuch des Goldmuseums auf dem Programm, das zweitwichtigste auf der Welt. Ihr Reiseleiter begleitet Sie durch die geheimnisvolle zoomorphische Mystik des indianischen Kunsthandwerks und bringt Ihnen die mittelamerikanische Indianerkultur näher.
Tag 13
Strand Südkaribik
Der Charme der karibischen Dorfgemeinschaft und die Leichtigkeit des Seins bieten einen wundervollen Kontrast zu unserer sonst gewohnten Umgebung und Lebensform. Die Natur zeigt sich von ihrer farbigsten Seite. Urwaldriesen, vollbehangen mit Philodendren, das Rauschen der Karibik in den Ohren und immer wieder huschen und schwirren exotische Geheimnisse an Ihnen vorbei. Geniessen am Spätnachmittag den traumhaften Karibikstrand.
Tag 14
Cahuita Nationalpark
Der NP Cahuita ist 1067 ha gross und 264 ha davon sind Korallenriffs mit 35 verschiedenen Korallenarten. Weiter gibt es 44 Krustenterarten, und 123 Fischarten. In Puerto Vargas beginnen Sie die Wanderung durch den tropischen Küstenwald. Morphoschmetterlinge taumeln durch die Luft, von den Bäumen blicken die Affen neugierig herunter. Ganz oben versteckt im Baum, hängt schlafend ein Faultier. Der Weg ist anstregend, aber lohnend.
An einigen Wracks an der Punta Cahuita sehen Sie die noch die letzten Spuren der Piratengeschichte von Cahuita. Nach einem kleinen Fruchtpicknick wandern Sie durch den Nationalpark.
Tag 15
Flughafentransfer
Am Vormittag geht es dann zum Flughafen und am Spätnachmittag heisst es dann Abschied nehmen von Costa Rica.
DIE REISEPALETTE Rundreise Januar/ Februar 2012
Leistungen

Touren: | siehe Reiseverlauf |
Reiseleiter: | deutschsprachig |
Eintrittsgelder: | Eintrittsgelder für Nationalparks und Reservate wie angegeben |
Verpflegung: | Frühstück, Mittagessen am 05. Tag 3./4. Tag: Vollpension |
Transport: | Mercedes Kleinbus mit a/c o.ä. ( abhängig von Teilnehmerzahl ) |
Übernachtungen: | s. Reisebeschreibung |
Termin: | Auf Anfrage |
Minimum: | Ab 2 Teilnehmer |
Information: | Reisehandbuch und Landkarte |
Achtung die Ausreisesteuer in Höhe von z.Zt. USD 26 ist nicht enthalten
PREIS pro Person | Auf Anfrage |
|---|---|
Einzelzimmerzuschlag | Auf Anfrage |
Reiseleitung

Unser Reiseleiter vor Ort, JIMI FEY, lebt seit fast 20 Jahren in COSTA RICA.
Er ist verheiratet und Vater von 2 Kindern.
Seit auch fast 20 Jahren übt er seine Tätigkeit als Reiseleiter (Studiosus und Wikinger Reisen) vorwiegend in COSTA RICA und PANAMA aus. Er absolvierte u.a. viele mehrtägige Seminare im Bereich Fauna und Flora, sowie autodidaktische Studien über Fauna, Flora und die Geschichte Zentralamerikas. Ausserdem ist er staatlich anerkannter Ornithologen - Führer.
Mit JIMI und seinen Guides erleben Sie unmittelbar die Faszination eines der schönsten Länder der Erde.
wichtige Hinweise

Für die Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass (6 Monate nach Reiseende gültig).
Das Klima wird in 3 Teilzonen unterteilt:
- tropisch in der Tiefebene bis ca 600m
- subtropisch bis ca 1600m (angenehm für Europäer)
- kühl über 1600m
In der Regel genügen lockere Freizeitkleidung und ein warmer Pullover.
Z.Zt. sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Wir empfehlen Malaria Prophylaxe und Impfungen gegen Gelbfieber und Hepatitis A.
Die Landeswährung ist der 'COLON'.
Der Tausch von EURO ist schwierig. Wir empfehlen US Dollar in bar oder als Reiseschecks.
Internationale Kreditkarten werden meist akzeptiert.
Insgesamt sind die Preise etwas niedriger als in Deutschland.
Änderungen im Reiseablauf vorbehalten.

